Der letzte Tag auf dem Rad. Wieder ein bezaubernder Morgen, mit Frost auf den Wiesen. Sonne und Wolken zaubern ein herrliches alpines Panorama, das jede Minute wechselt und neue Ansichten zeigt. Das entschädigt für den gestrigen Eindruck, egal ober Touristenmeile oder nicht, der Morgen ist ein Erlebnis. Wir bekommen sogar ein italienisches Frühstück, obwohl wir gar keines buchen konnten. Nett!
Wir packen uns so ordentlich ein, dass uns nach kurzer Zeit viel zu warm in der Sonne ist. Eine fetzige Abfahrt nach San Stefano di Cadore. Das war’s dann auch schon. Der Kreuzbergpass wartet auf uns. Wir entscheiden uns, nach Anschauung des Tourenprofils, für die normale Straße. Kurzes Innehalten in Dosoledo, ein schöner Bergort an der Talschulter. Herrliche Wolkenstimmungen! Nach eine flachen Strecke folgt der Anstieg auf den Pass, wieder Tornanti, gewürzt durch einen kleinen Wasserfall am Wegrand.
Am Pass treffen wir laufende Schilifte und Schifahrer:innen in Aktion. Es ist kalt, also alle Körperteile wieder gut einpacken und die smarte Abfahrt genießen. Wir sind wieder in Südtirol gelandet. In Sexten wollten wir essen, fanden aber kein Lokal, nur Hotels (wieder der exzessive Tourismus!). Die offene Pizzeria umgehen wir, davon hatten wir ja schon genug…
In der Alten Schmiede gibt’s dann doch Bodenständigeres. Von Innichen geht es dann zurück nach Toblach, wo das Auto auf uns wartet. Nach einer letzten Nacht im Juenmi (Empfehlung!) in Sillian ab nach Hause.