Pyrenäen # 1


31.8.2023 – In St.Jean de Luz

Mit Wagner-Musik zum TGV

Der Bahnhof von Strassbourg begrüßt mich um 6 Uhr morgens mit Wagner-Musik. Kurios! Los geht’s im TGV – in 6 Stunden quer durch Frankreich nach Bordeaux, dann mit TER in Richtung spanischer Grenze.

St. Jean de Luz, eine gute Wahl für den Start

Endlich angekommen, die Berge in Sichtweite. St. Jean de Luz, eine Städtchen mit 11.000 Einwohner:innen ist überraschend schön, ein erster Kontakt mit baskischen Häusern.

Zu teuer, aber schön!

Beim Tabakeinkauf ein kleiner Schock: 11€ kostet eine Packung. Zum Ausgleich bietet der Trafikant wunderschöne Messer zum Verkauf. Einen kleinen Espresso gibt’s dafür um 1,50.

Bilderbuchwetter
Baskische Häuser haben Namen

Bei der Auswahl des Campingplatzes ein gutes Händchen gehabt: In Ascain, ein paar Kilometer in Landesinneren, finde ich einen hübschen, ziemlich in die Jahre gekommenen Platz.

„Un vélo, une tente, une personne“ wird zu meinem Stehsatz beim Check-In. Ein junger Mann begrüßt mich, daneben sitzt der Großvater. Überraschung: Die Nacht kostet 5€ hier. Dusche, Warmwasser, Stromversorgung, Toiletten – funktionieren.

Die Berge in Sicht

Das erste Mal Zelt Aufbauen geht leicht von der Hand, zum Glück nichts Wichtiges vergessen. Schnell einen Kaffee auf dem Kocher.

Zurück nach St.Jean, muss ich an den Atlantik, was einige Zeit kostet. Die Ufer sind verbaut oder felsig und kaum erreichbar. Endlich den Strand erreicht (Plage d’Erromardie) – Enttäuschung: Das Meer ist nicht sauber, mit den Füßen ins Wasser muss reichen.

Am Rückweg an der Promenade singt ein alter Mann zur Gitarre französische Chansons, mit Blick auf die untergehende Sonne.

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