Was wir beim Frühstückskaffee noch nicht wissen: es wird der härteste Tag der Tour. Wir lernen (wieder mal!), was Komoot mit „Weg“ meint. Und wir lernen in der Praxis, dass Granit nicht gerne Wasser speichert.
Zunächst geht es mal auf Asphalt bergauf, das war klar. Dann aber die Überraschung, wir sollen in einen Waldweg abbiegen, der zunächst steinig und steil, danach zunehmend auch noch matschig wird. Haben wir eventuell irrtümlich „Mountainbike“ ausgewählt? Der Schweiß lockt die Fliegen an, die uns zu Hunderten verfolgen, was bei 4-6 km/h keine besondere Kunst ist.
Dann geht es bergab in Richtung Horskà Kvilda / Innergfield. Malerisch schön. Das haben auch die Tourismusmanager:innen inzwischen entdeckt, es gibt eine neue Zufahrtstraße, renovierte Häuser, die auf Chalet machen. Aber: auch wir mögen jetzt wieder glatten Asphalt 😉
In Kvilda / Außergfield treffen wir auf ein Lokal, erschöpfte Schüler:innen in großer Zahl, ein wenig touristische Infrastruktur und die Moldau. Wenigstens eine der vielen Moldauquellen muss ich gesehen haben. Also 7 km bergan zur Quelle der „Warmen Moldau“, nicht weit davon die Grenze zu Deutschland, ehemals Eiserner Vorhang.
Ab nun geht’s bergab bis nach Lenora. Nimmt man die normale Straße (wozu wir durchaus neigen an diesem Tag) geht es immer bei bestem Gefälle der Warmen Moldau entlang.